1. Was ist eine private Pflegezusatzversicherung?

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung decken in der Regel nicht alle während der Pflege anfallenden Kosten ab. Betroffene müssen die verbleibenden Kosten aus eigener Tasche zahlen. Eine private Pflegezusatzversicherung kann die entstehende Versorgungslücke schließen. Die Versicherten erhalten neben den gesetzlichen Pflegeleistungen zusätzlich Unterstützung, während Einkommen und Vermögen geschont werden. So sind im Pflegefall nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Angehörigen abgesichert.

„Wir können jeden Tag miterleben, welche extrem positiven Auswirkungen eine private Pflegezusatzversicherung auf die Lebensqualität der Pflegebedürftigen hat. Sie ermöglicht zum Beispiel, dass man auch im Pflegefall in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann” (Tobias Nicklaus)

2. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen?

„So früh wie möglich. Man weiß nie, wann man zum Pflegefall wird und wie lange man gesund genug ist, ein Versicherungsangebot zu bekommen. Da sich die Beiträge neben der Leistungshöhe auch nach dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand richten, gilt: Je jünger und fitter, desto besser. Sollte man allerdings schon älter sein, lohnt sich die Anfrage auf jeden Fall auch noch. Ich rate jedem dazu, sich zu diesem Thema einmal unverbindlich zu informieren. Ob jung oder alt, Single oder mit Familie, Geringverdiener oder gut situiert – eine gute Vorsorge für den Pflegefall ist für jeden sinnvoll” (Tobias Nicklaus)

3. Welche Formen der privaten Pflegezusatzversicherung gibt es?

Es gibt drei Formen:

  • Pflegetagegeldversicherung
  • Pflegekostenversicherung
  • Pflegerentenversicherung

Pflegetagegelder bezahlen vereinbarte Tagessätze, die Dir frei zur Verfügung stehen.So können damit zum Beispiel auch Hilfeleistungen bezahlt werden, die nicht zur Pflege selbst gehören, wie zum Beispiel das Erledigen von Einkäufen oder die Begleitung bei Spaziergängen.

Pflegekostentarife übernehmen die anfallenden Restkosten, die eine gesetzliche oder private Pflegeversicherung nicht deckt. Als Versicherter verfügst Du nicht frei über diese Mittel, da Du die tatsächlich entstehenden Kosten nachweisen musst.

Bei der Pflegerentenversicherung erhältst Du bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit eine lebenslange monatliche Rente. Diese steht dir frei zur Verfügung.

4. Welcher Tarif passt zu Dir und deiner Situation?

„Bei der Wahl eines Tarifs sollte man einige Faktoren beachten. Zum Beispiel spielt das Alter der zu versichernden Person eine wichtige Rolle. Außerdem solltest Du dir überlegen, warum dich eine solche Absicherung interessiert. Möchtest Du im Pflegefall zusätzliche, festgelegte Leistungen erhalten, welche an die gesetzliche Pflegeversicherung gekoppelt sind? Oder brauchst Du im Pflegefall Freiheit und eine möglichst hohe Lebensqualität? Neben den persönlichen Gründen ist auch das eigene Budget, das man für einen Tarif aufbringen kann, entscheidend. Ich rate eher zu klassischen Tarifen. Sie bilden Altersrückstellungen, welche die Beiträge auch im hohen Alter stabilisieren” (Tobias Nicklaus)

5. Darauf solltest Du bei Vertragsabschluss achten

Bei Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung werden Fragen zum Gesundheitszustand gestellt. Diese solltest Du immer vollständig und wahrheitsgemäß beantworten. Vorerkrankungen können zwar zu Beitragszuschlägen führen, falsche oder fehlende Angaben können aber Folgen haben. Hier zahlt sich Ehrlichkeit aus.

„Viele Menschen haben mit diesem Thema noch keine Berührungspunkte. Daher kennen sie auch ihre Möglichkeiten nicht. In einem Beratungsgespräch können wir schnell Licht ins Dunkle bringen und gemeinsam einen passenden Weg finden. An erster Stelle steht, dass Du dich mit dem gewählten Tarif wohlfühlst. Als Partner von DeinePflege bieten wir eine Vielzahl an Gesellschaften und Tarifen und können somit auf jeden Wunsch bestmöglich eingehen” (Tobias Nicklaus)

6. So bereitest Du dich auf dein Beratungsgespräch vor

„Keine Angst! Du musst keine großen Vorbereitungen treffen, wenn Du ein Beratungsgespräch für eine Pflegezusatzversicherung vereibarst. In dem Gespräch finden wir gemeinsam heraus, ob und welche Art der Absicherung für dich passt. Somit hast Du bis auf den entstehenden Zeitbedarf für unser Gespräch keinen Aufwand" (Tobias Nicklaus)